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Geschichte der Feuerwehr Lüllau

Im frühen 19. Jahrhundert war eine organisierte Brandbekämpfung im heutigen Sinne noch eher nicht vorstellbar.1830 wurde erstmals versucht mit der Feuerverordnung die örtliche Brandbekämpfung zu organisieren. Alle männlichen Personen zwischen den 16. Und 60. Lebensjahr waren zum Feuerlöschdienst verpflichtet. Nachbarschaftliche Löschhilfe unter den Dörfern mussten erfolgen. Später folgten Regellungen wonach jedes Gebäude mit einer Feuerstelle mit einem Feuereimer ausgestattet sein musste.


Auf jeder Hofstelle mussten zudem eine Feuerleiter und ein Feuerhaken

vorhanden sein. 1881 wurde eine Feuerlösch-Ordnung veröffentlicht wonach „Brandisdricte“ aufgestellt wurden in denen ein Brandmeister das Feuerlöschwesen leiten sollte. Ein genaues Gründungsdatum der Feuerwehr Lüllau ist heute nicht mehr eindeutig festzustellen.


Ein wichtiger Hinweis ist jedoch ein Artikel in den Harburger Anzeigen und Nachrichten vom 8.Mai 1899 wo im Nachbarort Reindorf bei einem Feuerwehreinsatz die Lüllauer Spritze erwähnt wird. Es sollte sich um eine Feuerspritze gehandelt haben die auf einer Karre transportiert wurde. Im Jahre 1907 wurde eine Handdruckspitze als Pferdefuhrwerk der Feuerwehr Lüllau gestiftet. Diese Handdruckspritze steht heute noch sehr gut erhalten im Helmsmuseum in Harburg.

 


Bis 1937 war die Feuerwehr Lüllau als Pflichtfeuerwehr organisiert. Danach wurde aus der Pflichtfeuerwehr eine Freiwillige Feuerwehr. In den Jahren des zweiten Weltkrieges erhielt die Ortschaft Lüllau die erste elektrisch betriebene Sirene, bis dahin wurde die Feuerwehr per Signalhorn alarmiert.


Erst im Jahre 1950 erhielt die Feuerwehr Lüllau die erste Motorspritze, eine Triumpf die auf einem TSA (Tragkraftspritzenanhänger) verstaut wurde. 1958 wurde eine stärkere Tragkraftspritze (TS) von Bachert angeschafft, die man nach wie vor auf einem TSA verlastet war. Dieser TSA wurde von einem Traktor oder von Hand gezogen. Heute befindet sich der TSA wieder im Besitz der  Feuerwehr Lüllau und wird als Museumsfahrzeug restauriert.

 


Nach weiteren 10 Jahren wurde 1968 mit einem gebrauchten LF 8 (Löschfahrzeug) auf einem Opel Blitz Fahrgestell die Motorisierung der Feuerwehr Lüllau vollzogen. Im Jahre 1980 wurde das Fahrzeug durch ein gebrauchtes LF 8 aus Jesteburg ersetzt. Es handelte sich um Mercedes Benz 508 mit Vorbaupumpe und Flügeltüren.

 


Eine fahrzeugtechnische Neuanschaffung erfolgte 1989 mit einem Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) auf MB 310 Fahrgestell. 2003 wurde der Fuhrpark durch einen Mannschaftstransportwagen (MTW) einem VW T4 erweitert. Im Herbst 2012 wurde das TSF nach 23 Dienstjahren durch ein LF 10, MB mit Schlingmann-Aufbau, ersetzt. Erstmals verfügt die Feuerwehr Lüllau über ein Fahrzeug mit Löschwassertank.

 


Personelle Sorgen und Probleme kennt die Feuerwehr Lüllau noch nicht. Seit  Jahrzehnten findet sich immer wieder Nachwuchs aus den Dorfbewohnern. Im Jahre 1993 kamen die ersten weiblichen Mitglieder zur Feuerwehr und seid 1998 hat die Feuerwehr Lüllau auch eine Jugendfeuerwehr, aus der schon viele Nachwuchskräfte hervorgingen.

 

Die Leitung der Feuerwehr Lüllau lag in den Händen folgender Kameraden:

  • 1910 – 1937 Heinrich Kröger, Wiedenhof
  • 1937 – 1957 Adolf Meyer, Wiedenhof
  • 1957 – 1974 Heinrich Peters, Lüllau
  • 1974 – 1986 Adolf Groffmann, Lüllau
  • 1986 – 1998 August Henk, Lüllau
  • 1999 – 2012 Michael Matthies, Lüllau
  • seit 2012 Guido Müller-Quarre´, Wiedenhof
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